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Film als Propaganda des NS-Staates dokumentiert anhand verschiedener Spielfilme der Jahre 33 -45. Auch scheinbar völlig unpolitische Filme dienten dazu, die Menschen auf die "Blut-und-Boden"-Ideologie des Dritten Reichs einzuschwören. Eine äußerst aufschlußreiche Analyse, die u.a. Ausschnitte aus den Filmen "Morgenrot", "Jud Süss", "Heimkehr", "Ich klage an", "Die Rothschilds" und "Hitlerjunge Quex" verwendet. "Meiner Ansicht nach zeigen die Filme, daß es damals gute Handwerker gab; im Dienste des Nationalsozialismus konnten aber keine großen Kunstwerke entstehen.
Goebbels gelang es nie, ein Gegenstück zu Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" zu produzieren." (Erwin Leiser)
Mit Ausschnitten aus "Ich klage an", "Hitlerjunge Quex", "Der große König", "Ohm Krüger", "Jud Süß", "Heimkehr", Carl Peters", "Morgenrot", "Die große Liebe" uva. |
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Weitere Filme zum Thema: Nationalsozialismus |
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Regie: Erwin Leiser Produktions-Land+Jahr: BRD, 1967/8
DVD, 90 Min., Farbe + s/w
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„Das Prinzip all dieser [Erwin Leisers]Filme lautete, keine Urteile zu verkünden, sondern die Zuschauer selbst aktiv zum Urteilen einzuladen. Leiser ging es nie um die Schönheit der Bilder, sondern um die Haltung, die in ihnen zum Ausdruck kommt, um die Klarheit, mit der in seinen Filmen die inhumane Dimension jeglicher Ideologie deutlich wird - "ohne das ruhige Plätschern eines Kommentars, der alles erklärt, und ohne den Zeigefinger der Kontrastmontage, der sich in die Sinne des Zuschauers bohrt.“ Die Zeit 1996 |
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