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Ein Film von Andrzej Klamt und Ulrich Rydzewski
Bilder aus der Mitte Europas
CARPATIA
ISBN: 978-3-89848-798-6
Best. Nr.: 798
Preis: € 14,90
EAN: 4-021308-887984
 
"CARPATIA" steht für ein multinationales Territorium im östlichen Zentrum Europas. Eine terra incognita im Bewusstsein von Westeuropäern, eine auch filmisch weitgehend unentdeckte Gegend.
Angefangen einige Kilometer östlich von Wien, über die ganze Slowakei, Südpolen, die Ukraine, Rumänien und Ungarn, beschreiben die Karpaten einen 1500 Kilometer langen Bogen. Alle fünf Anrainerstaaten der Karpaten haben drei auffällige Gemeinsamkeiten: Sie gehörten vor 1918 zur multinationalen Monarchie Österreich-Ungarn, sie kamen allesamt nach 1945 in den Einflussbereich der siegreichen Sowjetunion und seit Jahrhunderten lebten hier bis zum Holocaust sehr viele Juden. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit haben sich die Karpaten sowohl landschaftlich als auch kulturell eine Ursprünglichkeit bewahrt, die es sonst in Europa kaum mehr gibt.
CARPATIA ist ein dokumentarisches Porträt von Menschen, Orten und Landschaften der Karpaten: Goldgräber, Zauberer, Kuhhirten und Chassiden, das Leben der Huzulen, Goralen und Sintis.
Eine poetische Zeit-Reise in ein ländlich-gebirgiges Europa, das uns endlos fremd erscheint und doch die gemeinsamen kulturellen und historischen Wurzeln spüren lässt. Hier schließt sich überraschend der Kreis mit dem Beitritt einiger der Karpatenländer im Jahre 2004 in die Europäische Union.

Prädikat: besonders wertvoll

Bester Dokumentarfilm – 7. CinemAmbiente Filmfestival, Turin/Italien
Preis des Ministers für regionale Entwicklung – 11. Envirofilm, Slowakei
Silberner Hirsch – Ecofilms, Festival für Film + Visuelle Kunst, Rhodos
Nominierung Beste Kamera – Deutscher Kamerapreis 2005


DVD-Ausstattung:
DVD PAL / Codefree
Bildformat: 16:9
Ton: Dolby Stereo
Sprachfassung: Original in 7 Sprachen
Untertitel: Deutsch, Englisch, Tükisch, Griechisch, Slowakisch
Benutzerführung DVD: Deutsch, Englisch
Extras: Photografien, Making of, interaktives Menü, Kinotrailer, Pressestimmen, zusätzliche Szenen
 

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Regie: Andrzej Klamt und Ulrich Rydzewski
Buch: Andrzej Klamt, Ulrich Rydzewski
Filmidee: Andrzej Klamt
Kamera: Ulrich Rydzewski
Schnitt: Andrzej Klamt, Ulrich Rydzewski
Produktion: halbtotal, Hektor + Rydzewski, Andrzej Klamt, Ulrich Rydzewski
Produktions-Land+Jahr: Deutschland, Österreich, 2004
Produktions-Land+Jahr: Österreich, 2004
Ton: Vincent Lucassen
Mitwirkende: Vaclav Lanik, Marinella Urs, Alexandru Zlagrean, Gustav Obsivan, Gheorghe Pantir
Redaktion: Udo Bremer, ZDF/3sat

DVD, Farbe, 127 Min. + viele Extras

 



"Fünf Länder durchwandert dieser wunderbare Film und spricht acht Sprachen. Wenn die Menschen schweigen, redet die Natur, mit Nebelbäumen, wispernden Wiesen, Sickerwasser, Schnee. Seine Schönheit ist die projizierte Sehnsucht des westlichen Betrachters – nach Seele, Metaphysik und einer sesshaften Identität, die sich nicht ständig selbst erschaffen muss."
- Die Zeit

"Erhabene Bilder von ungeheurer Ruhe.” Berliner Zeitung

"Drei Jahre lang haben die Filmemacher Andrzej Klamt und Ulrich Rydzewski diese Länder – Slowakei, Polen, die Ukraine, Rumänien, Ungarn – bereist, ihre Bauern und Handwerker gefilmt, ihre Wohnungen und Höfe, die Täler, Wälder, Flüsse. Der Film ist eine zärtliche Annäherung an
Menschen, die ein Leben in Einsamkeit und Verlassenheit führen, und dazu eine ruhige Reflexion über das Bildermachen selbst, über das Verhältnis und Verhalten des Filmemachers denen gegenüber, die er filmt."
-Süddeutsche Zeitung

"Dieser meditative Film, der ohne Off-Kommentar, Soundtrack und temposchaffende Schnitte auskommt, kennt viele traurige Menschen. CARPATIA, bemerkenswertes Beispiel im Genre der ethnografischen Dokumentation, erzählt zwei Stunden lang vom drohenden Untergang der in der ungewissen Zone kleiner mitteleuropäischer Nationen heimischen kulturellen Traditionen. Alles, was die Kamera zeigt, ist gleichberechtigt. Mensch und Natur, Mensch und Tier, sogar die Wind- und Wettergeräusche, die zu hören sind, stehen ebenbürtig neben menschlichen wie tierischen
Stimmen."
- Frankfurter Rundschau

 
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