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ZUFLUCHT ODER KERKER.
Gregor Schneider und sein »totes Haus u r« auf der Biennale in Venedig
Seit vielen Jahren arbeitet Gregor Schneider an dem von ihm so genannten »Haus u r«: Im Mietshaus seiner Eltern in Mönchengladbach-Rheydt setzt er Wände vor Wände, baut Räume in Räume ein und verändert so unmerklich den ursprünglichen Eindruck der Architektur.
Für die 49. Biennale in Venedig im Jahr 2001 ließ Schneider Teile aus dem »Haus u r« herausbrechen und unverändert im deutschen Pavillon wieder aufbauen. Der Film begleitet ihn beim Aufbau des »toten Hauses u r«.
GREGOR SCHNEIDERS »CUBE« IN HAMBURG
Im März 2007 wurde in Hamburg vor der Kunsthalle der umstrittene Kubus von Gregor Schneider gebaut. Schneiders an die Kaaba in Mekka erinnernde Großskulptur »Cube« war auf der Biennale von Venedig 2005 nicht genehmigt worden, weil die Stadt Terroranschläge befürchtete. Der Film spürt der Ambivalenz von Kunstfreiheit, Terrorfurcht und dem Interesse der islamischen Gemeinde in Hamburg an Schneiders Kunstprojekt nach.
Booklet: »Ökonomie tot gemacht« von Reiner Niehoff; Filminfos, Infos zu den Regisseuren
Eine Begegnung mit Gregor Schneider gibt's auch in: ART SAFARI von Ben Lewis |
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Weitere Filme zum Thema: Bildende Kunst |
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Regie: Jörg Jung, Ralf Raimo Jung, Peter Schiering Produktion: WDR, ZDF/3sat Produktions-Land+Jahr: Deutschland, 2001, 2007 Künstlerische Aktionen und Objekte: Gregor Schneider
DVD 9, codefree, Farbe, 43 Min. + 34 Min., Mono, deutsche Fassung, englische Untertitel

Gregor Schneider im Web
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