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Zehn Filme über die Gültigkeit der zehn Gebote. Ein geschlossenes Kammerspiel in einem Warschauer Wohnblock als Handlungsort für Geschichten von Liebe, Tod, Glaube, Leid und Freude. Der Zufall führt Regie, wenn sich die Menschen näher kommen oder Gewalt antun. Gott ist tot, der Sozialismus auch, die Hölle, das sind die Menschen selbst. Da sie nicht an die Zehn Gebote glauben und sie auch nicht für einen verbindlichen Verhaltenskodex halten, müssen sie für ihr Handeln eigene Orientierungsmaßstäbe finden. Vom Eis der politischen Zwänge befreit, gelingt Kieslowski ein großes Kino der menschlichen Tragödien und Komödien, und dank glücklicher Fügungen sitzt man in der ersten Reihe.
Die Abtastung dieser ersten deutschen DVD-Edition wurde direkt von den polnischen Masterbändern der Telewizja Polska erstellt. So zeigt sich Kieslowskis radikale Farbregie erstmals in originaler Bildqualität!
Preise und Auszeichnungen: Internationale Filmfestspiele Venedig: FIPRESCI Preis und Young Cinema Preis 1989 | Internationales Filmfestival Sao Paulo 1989 | Kritikerpreis | Internationales Filmfestival San Sebastian: OCIC-Preis | Preis der italienischen Fimkritik 1990 | Preis der französischen Filmkritik 1991 | Filmfest Kopenhagen: Preis in der Kategorie »Bester Europäischer Film« 1991 | Preis der Filmkritik Chicago 1997 | Preis der amerikanischen Filmkritik 2000 u.v.m.
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Dieser Film ist Teil der Edition: Kino des Krzysztof Kieslowski, Das
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Buch: Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof Kieslowski Regie: Krzysztof Kieslowski Kamera: Piotr Sobocinski, Wieslaw Zdort Schnitt: Ewa Smal Produktion: Poltel, SFB Produktions-Land+Jahr: Polen, 1988/89 Musik: Zbigniew Preisner Darsteller: Henryk Baranowski, Wojciech Klata, Maja Komorowska, Artur Barcis, Krystyna Janda, Akesander Bardini, Olgierd Lukaszwicz, Daniel Olbrychski, Maria Pakulnis, Joanna Szczepkowska, Adrianna Biedrzynska, Janusz Gajos, Miroslaw Baka, Krzystof Globisz, Jan Tesarz, Grazyna Szapołowska, Olaf Lubaszenko, Stefania Iwinska, Anna Polony, Maja Berełkowska, Władysław Kowalski, Bogosław Linda, Maria Kozciałkowska, Teresa Marczewska, Tadeusz Łomnicki, Ewa Błaszczyk, Piotr Machalica, Jan Jankowski, Jerzy Stuhr, Zbigniew Zamachowski, Henryk Bista, Olaf Lubaszenko
5 x DVD 5 PAL im Schuber, 4:3, Farbe, 563 Min. Gesamtdauer, Ton: Stereo, Sprachen: Deutsch, Polnisch

Rezension (Deutsche Welle)
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"Der Dekalog ist keine Moralpredigt: Geschichten von vollkommener Alltäglichkeit, sie machen nicht viel Worte, sie moralisieren nicht, sondern reden ganz beiläufig von den wichtigsten Dingen. So kann Film sein, wenn er ernst genommen wird. Und so sollte er sein. Das ist Kieslowskis elftes Gebot." - Die Zeit
"Moralisieren liegt mir nicht. Natürlich bezieht sich jeder dieser Filme auf die Sphäre der Moral. Das hat aber nicht mit Geboten und Verboten zu tun. Man könnte es eher so formulieren: passt auf, neben Euch leben andere Menschen. Das, was Ihr tut, betrifft nicht nur Euch, sondern auch die, die Euch nah sind oder auch etwas weiter weg und deren Anwesenheit Ihr überhaupt nicht vermutet." - Krzysztof Kieslowski |
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