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Ein Film von Georg Wilhelm Pabst (Die 3-Groschen-Oper (1931))
Die berühmte Filmadaption des Brecht-Klassikers. Musik: Kurt Weill
3-Groschen-Oper, Einzelausgabe
ISBN: 978-3-89848-147-2
Best. Nr.: 147
Preis: € 14,90
EAN: 978-3-89848-147-2
 
»Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.«

Macheath, genannt Mackie Messer, heiratet Polly, die Tochter des Londoner Bettlerkönigs Peachum. Dieser will seine Tochter nicht hergeben und erpresst den Polizeichef Tiger-Brown, seinen Schwiegersohn zu verhaften. Mackies eifersüchtige Freundin Jenny verrät ihn ...

Der Film wurde 1933 von den Nazis verboten und gilt inzwischen als ein Meisterwerk des frühen Tonfilms in Deutschland.
 



Regie: Georg Wilhelm Pabst
Alternativtitel: Die Dreigroschenoper
Literarische Vorlage: Bertolt Brecht, nach "The Beggars Opera" von Johann Christoph Pepusch und John Gay
Darsteller: Rudolf Forster, Reinhold Schünzel, Fritz Rasp, Valeska Gert, Carola Neher, Lotte Lenja, Hermann Thimig, Ernst Busch, Wladimir Sokoloff, Herbert Grünbaum, Sylvia Torf, Paul Kemp, Gustav Püttjer, Oskar Höcker, Kraft Raschig

DVD9, PAL, codefree, s/w, 112 Min., Deutsch

Bertolt Brecht und das Kino (Deutsche Welle)
 



"Meilenstein des Vor-NS-Kinos" - Splatting Image

Kinematograph, Nr. 43, 20.2.1931
"Die viel besprochene "Drei-Groschen-Oper" hat nun jetzt ihre erste öffentliche Aufführung erlebt. Es ist eine interessante, vielleicht sogar fesselnde Geschichte, die in vergangener Zeit in einem seltsamen Milieu spielt, das vielleicht prinzipiell nicht nach jedermanns Geschmack ist.
Aber über diese grundsätzliche Voraussetzung sah man anscheinend an dem Uraufführungsabend vollständig hinweg. Man war gefangen von den wundervollen phantastischen Dekorationen, bewunderte das vollendete Spiel Rudolf Forsters, der Carola Neher und Reinhold Schünzels.
Man sah einen Film aus einem Guß, bei dem auch die kleinen Rollen vorbildlich besetzt sind.
Pabsts Regie gefällt und schöpft alle Möglichkeiten fast restlos aus. Man vermißt lediglich eine gewisse Wärme und etwas Temperament. Die Songs und die klanglichen Reste der Weils-Musik kommen gut und wirken vielleicht hier noch besser als auf dem Theater.
Es ist zweifellos ein außerordentlich interessantes Werk, das der fabrizierenden Nero und der verleihenden National zur Ehre gereicht und das eine wertvolle Bereicherung des Kinorepertoires darstellt."

 
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