Eine »brillante Parabel von unauslotbarer Bedeutung« nannte die New York Times Max Frischs 1979 erschienene Erzählung über einen alten Mann (Erland Josephson), der in einem Dorf im Tessin, abgeschnitten vom Rest der Welt, gegen das Vergessen kämpft. Er, Geiser, schneidet erdgeschichtliche und geologische Artikel aus und heftet Zettel über Zettel an die Wand. Indem Frisch diese Notizen in seine Erzählung montiert, verknüpft er Menschheitsgeschichte
und individuellen Verfall.
Heinz Bütler und Manfred Eicher haben die Vorlage kongenial adaptiert, sie legen »mit Hilfe von Schnittechnik, Kameraführung und Klangspuren« ihre »assoziativen und zugleich synästhetischen Schichten « frei. Im »verwitterten Gesicht« Erland Josephsons (Szenen einer Ehe, OPFER) »meint man ein Spiegelbild der eindringlichen, uralten Landschaft zu erblicken.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»Ein Meisterwerk von der Evidenz des Zwingenden. Bilder von einzigartiger Präzision, ein Ton von schlechthin sensationeller Prägnanz.«
- Neue Zürcher Zeitung
»brillante Parabel von unauslotbarer Bedeutung«
- New York Times