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12 Filmschätze aus den Archiven |
| Hrsg. von Sabine Nessel und Thomas Worschech |
Bernhard und Michael Grzimek: Zoo- und Expeditionsfilme
ISBN: 978-3-89848-416-9
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Best.
Nr.: 416
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Preis:
€ 14,90
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| EAN: 978-3-89848-416-9 |
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Alltagsszenen aus dem Frankfurter Zoo, Schimpansen beim Dreiradfahren, ein Tiertransport per Flugzeug, die Arbeit auf einer afrikanischen Elefantenstation, eine Herde Flusspferde und dazwischen – Bernhard und Michael Grzimek: im Auto unterwegs durch die Steppe, mit der Filmkamera, aus einem Zelt herausschauend oder in ein Experiment vertieft.
Die Zoo- und Expeditionsfilme von Bernhard und Michael Grzimek sind im selben Jahrzehnt wie die überaus legendären Tierdokumentationen KEIN PLATZ FÜR WILDE TIERE und SERENGETI DARF NICHT STERBEN entstanden. Sie liefen im Vorprogramm der Kinos, bei Sonderveranstaltungen im Zoo in Frankfurt oder im Schulunterricht. Ein halbes Jahrhundert nicht verfügbar, werden die Zoo- und
Expeditionsfilme von Bernhard und Michael Grzimek erstmals auf DVD präsentiert!
1950 Wir Zootiere im Frankfurter Zoo • 1951 Ein Tag im Frankfurter Zoo • 1953 Tiere ohne Feind und Furcht • 1954 Besuch bei Tieren • 1954 Zwerge unter sich • 1954 Gast der Bambuti 1954 Savannenerlebnis • 1954 Gangala. Station der zahmen Elefanten • 1954 Ein Fabeltier fliegt nach Deutschland • 1955 Auf Nilpferdpfaden • 1958 Schwalben am Spieß • o.A. Durch die Steppe • o.A. Ölpest
Extras: Mit ausführlichem Booklet zur Filmarbeit von Bernhard und Michael Grzimek und Texten zu allen Filmen. |
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Weitere Filme zum Thema: Ökologie + Natur |
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Regie: Bernhard Grzimek, Michael Grzimek Herausgeber: Sabine Nessel, Thomas Worschech Produktions-Land+Jahr: Deutschland, 1950-58
DVD 9, PAL, codefree, s/w + Farbe, 179 Min., 4:3, Mono, Deutsche Fassung

Grzimeks Vermächtnis / Hessischer Rundfunk
Ausstellung im Deutschen Filmmuseum
Zoologische Gesellschaft Frankfurt
Rezension in der ZEIT
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"Auf dieser DVD kann man nicht nur zwei Autoren bei der Entwicklung einer filmischen Botschaft, sondern auch einem Genre bei der Entstehung zusehen." - Georg Seeßlen, DIE ZEIT
"Diese Filmaufnahmen sind eine kleine Sensation!" - hr hessenschau
"Die Wiederbegegnung mit den frühen, etwa zwischen 1950 und 1955 entstandenen Grzimek-Filmen erzeugt fast so etwas wie archäologischen Schauder. Was für ein uraltes Land ist doch diese Bundesrepublik! Und wie fremdartig wirken jene Dokumente, in denen sich der Umwelt-, Artenschutz- und Ökologiediskurs, der heute zum allgegenwärtigen Mediengeräusch geworden ist, ganz roh, unbeholfen und unschuldig darbietet. An Sprache und Bildern kleben noch die Eierschalen des Kolonialismus. Der - europäische - Mensch ist zum Bösen wie zum Guten Herr der Schöpfung." - Eckhard Fuhr, DIE WELT
"Die Filme von Bernhard und Michael Grzimek sind ebenso historische wie auch ästhetische Zeugnisse der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte zwischen Aufbruch und Verdrängung. Ihre Rolle in der kulturellen und sozialen Öffentlichkeit der 1950er Jahre kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn sie transportieren sehr unterschiedliche Diskurse, die bisweilen sogar unvereinbar erscheinen: Rettung der Tiere, postkolonialer Diskurs, Medienereignis, Familie, Wirtschaftswunder, Diskurs des Anderen, Tierenzyklopädie, Kunst und Leben, Ökologie, Theatralität." - Sabine Nessel
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