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Ein Film von Rüdiger Sünner (Schwarze Sonne, Mystik und Widerstand - Dorothee Sölle, Die Legende vom Nil - Paul Klee in Ägypten, Das kreative Universum, The Tree of Life – Auf den Spuren von Dag Hammarskjöld in Lappland, Geheimes Deutschland, Abenteuer Anthroposophie - Rudolf Steiner und seine Wirkung)
Nachtmeerfahrten. Eine Reise in die Psychologie von C. G. Jung
ISBN: 978-3-89848-550-0
Best. Nr.: 550
Preis: € 14,90
EAN: 978-3-89848-550-0
 
In vielen Mythen muss der Held eine Nachtmeerfahrt durchmachen, in der er rätselhaften Wesen und gefährlichen Situationen begegnet. Der Psychologe Carl Gustav Jung (1875−1961) ging selbst auf eine solche Entdeckungsreise und befragte die Welt der Symbole und Archetypen auf ihre Bedeutung für unser Leben. Er entdeckte vor allem den schöpferischen Reichtum unseres Unbewussten, das heilende Potential der Archetypen und Symbole, das uns − bei richtigem Umgang − zu einem vollständigeren Leben führen kann. Sünners Film ist eine filmische Reise in die Biografie C. G. Jungs und in die wirkmächtige Welt der Mythen, Träume und Symbole.

Mit Verena Kast, Eugen Drewermann, Hinderk Emrich, Sonu Shamdasani, Gerhard Wehr, Jörg Rasche, Robert Wimmer, Gary Lachman und Michael Lindner.

Als Bonus ein ausführliches Interview mit Verena Kast, Professorin für Psychologie und Sachbuchautorin.


 

Weitere Filme zum Thema: Psychologie



Regie: Rüdiger Sünner
Musik: Turmalin, Thomas Tallis
Mitwirkende: Verena Kast, Eugen Drewermann, Hinderk Emrich, Sonu Shamdasani, Gerhard Wehr, Jörg Rasche, Robert Wimmer, Gary Lachman, Michael Lindner
Sprecher: Frank Arnold, Gert Heidenreich

DVD 5, codefree, PAL, Farbe, 69 Min. + 22 Min. Interview, Sprache: Deutsch, Untertitel/Subtitles: english, espanol, francais

Trailer
 



»Dieser Film ist eine Reise. Wohin sie uns führt wissen wir nach 70 Minuten. Eine Nachtmeerfahrt ist so schnell ganz sicher nicht vorbei. ... der Film ist mehr als eine Jung-Biographie. Er legt die Vermutung nahe, dass das Vermächtnis des Schweizers den industrialisierten Gesellschaften zu tatsächlichem Fortschritt verhelfen könnte, wenn es gelänge, unsere allzu übermächtige Rationalität mit der bilderreichen Sprache unseres Unbewussten zu vereinen.« DLRKultur

»Film und Bonusmaterial werden technisch hervorragend präsentiert, und so ist diese DVD allen spirituell Suchenden ans Herz gelegt.« IKONEN

»Tatsächlich kreist Sünner in all seinen Filmen, die sich mit Paul Klee, Rudolf Steiner, dem Mythenwahn des Nationalsozialismus wie auch dem «kreativen Universum» befassen, um die Frage, was denn die Welt in ihrem Innersten zusammenhält. Zugleich bemüht sich der Filmemacher in seinen Essays auch immer wieder darum, Vertreter der Naturwissenschaften in einen Dialog mit spirituellen Annäherungen an die rätselhafte Einheit von Mensch und Welt treten zu lassen. Doch das Porträt von Jungs Schaffen, das zum 50. Todestag des Psychologen am 6. Juni veröffentlicht wird, scheint für den Filmemacher diesmal noch eine Ebene tiefer zu reichen: Denn Jungs Lehre der Archetypen und Urbilder affiziert die visuelle Darstellung der Gedanken über den Sinn unsrer Existenz ganz direkt und wirft Fragen nach der Kraft guter, den Zuschauer berührender Filmbilder auf. ... Sünners Porträt des Psychologen gerinnt zu einer «Nachtmeerfahrt», zum Bild einer unterirdischen Reise, auf der sich der Protagonist mit den dunklen Seiten seines Selbst auseinandersetzen muss, um diese letztlich bei geglückter Fahrt während der Morgendämmerung ins (idealisierende) Ich-Bewusstsein integrieren zu können.« NZZ

»Jedes neue Werk des Filmemachers, Autors und Musikers Rüdiger Sünner ist ein stilles Ereignis. Sünner ist ein Autorenfilmer, dessen Einstellung sich, frei nach Wim Wenders, bereits in der Einstelung zeigt: In ruhig komponierten Sequenzen ... nähert er sich seinen komplexen Sujets und umkreist sie in assoziativen Bildern von beinahe meditativer Rhythmik. In "Nachtmeerfahrten" tut er dies ähnlich eloquent, profund und persönlich wie zuvor in "Schwarze Sonne" oder "Das Kreative Universum" ... Einfühlsame Dokumentation ... [mit] hochkarätigen Gesprächspartnern.« Oya

»Der Berliner Dokumentarfilmer Rüdiger Sünner greift in seinem Filmessay auf suggestive Bilder zur Illustrierung seelischer Zustände und emotionaler Prozesse zurück, denen sich der Arzt selbst aussetzte. Mit Naturaufnahmen, Filmsequenzen von Originalschauplätzen, Tanzszenen und Interviews mit Experten taucht er tief in „die Psychologie von C. G. Jung“ ein. Und lässt auch dessen ambivalente Haltung gegenüber dem eigenen Verhalten in seiner außerehelichen Beziehung zu Spielrein und der heraufziehenden „Massenpsychose“ in Nazi-Deutschland nicht aus.« Südwest Presse Ulm

 
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