»Das Ideal wäre, einen anderen Körper zu finden, eine andere Stimme, einen anderen Gang, eine andere Bewegung in den Händen, einen anderen Ausdruck in den Augen. In diesen Dingen bin ich auf der Suche.« Gert Voss
Gert Voss, der im Oktober 2011 seinen 70. Geburtstag feiert, gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Bühnendarsteller. 1995 wurde er zum besten Schauspieler Europas gewählt. Harald Schmidt, der selbst Ende der siebziger Jahre die Schauspielschule in Stuttgart besuchte, ist längst eine TV-Ikone.
André Heller hat die beiden zusammengebracht: In seinem Haus am Gardasee sprachen sie unter dem Beckettschen Motto »Scheitern, scheitern, besser scheitern« über ihre große Liebe, das Theater. Voss’ Erinnerungen an Begegnungen mit Thomas Bernhard und die Zusammenarbeit mit Regisseuren
wie Luc Bondy, Claus Peymann, Peter Zadek und George Tabori bieten mehr als Anekdoten, aus ihnen entsteht eine erzählte Theatergeschichte der Bundesrepublik.
DVD 5 PAL codefree, Farbe, 16: 9, 79 Minuten + 22 Minuten Extras (»Schmidts Outtakes«), Deutsch, Dolby Digital Stereo, mit ausführlichem Booklet
»Ein großartiges Dokument dessen, was Theater ist und sein kann: unterhaltsam, komisch und absurd.« − Die Welt
»Ein Theater- und Fernsehglück.« − Süddeutsche Zeitung
»Ein großartiges, spannendes Dokument darüber, was Theater ist und sein kann, unterhaltsam, komisch und absurd, leicht lächerlich, leicht bösartig, frech und witzig und immer auch ein bisschen traurig. Ein Kabinettstück. Ein Anekdotenfüllhorn. Eine Virtuosen-Kür. Und ganz nebenbei ist der Film ein glänzendes Gert-Voss-Porträt.« - Berliner Zeitung
»Mehr als nur braves Theatergeplauder. Wenn Voss von all den großen Regisseuren berichtet oder Schmidt von seinen frühen Schauspielversuchen, dann ist das auch gelebte Theatergeschichte. Vor allem ist es aber auch sehr unterhaltsam.« − Börsenblatt
»Ein herrlich hochintellektueller Kaffeeklatsch ... die Besetzung ist sagenhaft!« - Aachener Zeitung
»So spannend kann Plaudern sein. ... ein knapp 80-minütiges Gespräch über das Theater, mit einem begnadeten Erzähler (Voss) und einem neugierigen, offensichtlichen Fan (Schmidt). Der kann hier dankenswerterweise auf manche Manierismen seiner Fernsehshow verzichten ...« - Saarbrücker Zeitung