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13 Filme 1970–2008 auf 5 DVD in einer Box |
| Hrsg.: Peter Paul Kubitz (Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen) |
Hans-Dieter Grabe – Dokumentarist im Fernsehen
ISBN: 978-3-89848-388-9
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Best.
Nr.: 388
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Preis:
€ 69,90
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| EAN: 978-3-89848-388-9 |
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75. Geburtstag am 6. März 2012
Viele haben seine Filme im Fernsehen gesehen, wenige kennen seinen Namen: Hans-Dieter Grabe war vierzig Jahre lang festangestellter Dokumentarfilmregisseur beim ZDF. Zu den Personen, die er – manche ein Leben lang – filmisch begleitete, gehören Opfer des Vietnamkriegs, ehemalige KZ-Häftlinge, Überlebende aus Hiroshima und Nagasaki, Ärzte, Mörder, Widerstandskämpfer, Mitläufer. Jenseits von Aktualitätswahn und Sensationsgier widmete sich Grabe seinen preisgekrönten Einzelporträts mit Hartnäckigkeit und Sorgfalt. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören ER NANNTE SICH HOHENSTEIN und NUR LEICHTE KÄMPFE IM RAUM DA NANG.
Die DVD-Box wird ergänzt durch ein umfangreiches Booklet (40 Seiten) mit Texten von Hans-Dieter Grabe, Peter Paul Kubitz und Rudolf Blank.
DVD 1 Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland (1972, 43 Min.), Mendel lebt (1999, 98 Min.), Nur leichte Kämpfe im Raum Da Nang (1970, 44 Min.)
DVD 2 Do Sanh – der letzte Film (1998, 98 Min.), Diese Bilder verfolgen mich – Dr. med. Alfred Jahn (2002, 99 Min.)
DVD 3 Er nannte sich Hohenstein – Aus dem Tagebuch eines deutschen Amtskommissars im besetzten Polen 1940–42 (1994, 89 Min.), Epilog: Drei Frauen aus Poddembice (1995, 36 Min.), Ludwig Gehm – ein Deutscher Widerstandskämpfer (1983, 55 Min.)
DVD 4 Hiroshima, Nagasaki – Atombombenopfer sagen aus (1985, 88 Min.), Gebrochene Glut (2001, 99 Min.)
DVD 5 Frau Siebert und ihre Schüler (1996, 89 Min.), Abdullah Yakupoglu – »Warum habe ich meine Tochter getötet?« (1986, 45 Min.), Geschichten vom Essen (2008, 60 Min.)
Extras: PDF-Dokumente im DVD-ROM-Teil (Text von Wilhelm Roth, Vortrag »Mein Weg zum Gesprächsfilm«, Themenvorschlag Lebenserfahrungen, Gespräche von Christoph Hübner und Bodo Witzke mit H.-D. Grabe, Originalmanuskript LUDWIG GEHM, Texte von H.-D. Grabe zu den Filmen, Veröffentlichungsliste, Filmografie)
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Dieser Film ist Teil der Edition: Die großen Dokumentaristen
Weitere Filme zum Thema: Große Dokumentaristen |
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Regie: Hans-Dieter Grabe
5 DVD 9, codefree, PAL, 944 Min., Farbe + s/w, Mono/Stereo, deutsche Sprachfassung. Mit ausführlichem Booklet.
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»Authentisch, eindrücklich, ohne große Effekte - so sind die Dokumentationen von Hans-Dieter Grabe. Er ist ein Meister der stillen Reportage« (3SAT KULTURZEIT)
»Hans-Dieter Grabe vermag die „große“ Geschichte, die im Alltäglichen, in mutmaßlich gewöhnlichen Gesten steckt, sicht- und greifbar zu machen. Seine Dokumentarfilme sind so bewegend, schmerzlich und notwenig wie das wahrhaftige Erinnern.« (FILM DIENST)
»Eine kompetente und reichhaltige Zusammenstellung, die das Spektrum seiner Arbeit weit eröffnet, mit ausführlichem Materialienheft und DVD Rom Teil zur Entstehung der einzelnen Werke… Seine Themen gehen unter die Haut. Die langsame Annäherung an den Gegenstand, das persönliche Gespräch mit dem Protagonisten und vor allem die Begrenzung auf das Unmittelbare im Gegensatz zur medienüblichen Bilderflut machen Grabes Filme zu leisen und damit umso intensiveren Dokumenten und geben ihnen ihre unverwechselbare Handschrift.« (SPLATTIN IMAGE)
»Unser Blick will von heute sein, unaufhörlich wandert und springt er, unaufhörlich wechseln die Welten, die sich ihm eröffnen. Man könnte glauben, unser Blick liefe davon, vielleicht vor sich selbst, dem, was zu erkennen ist. Grabes Bilder (etwa die von schwer verletzten Kindern im vietnamesischen Da Nang oder die von massenhaft getöteten, in Hütten liegen gelassenen Frauen und Kindern in Ruanda) brechen diese Fluchtbewegung. Sie zeigen: die Leiden, welche Menschen anderen Menschen im Namen von Politik, Ökonomie, Fortschritt, Erfolg zufügen, sind grausamer als die schlimmsten Albträume des Kinos es sich ausmalen. Beim Betrachten zerbröseln Illusionen, löst sich der Halt auf, den Formeln wie die, dass unsere Welt so schlimm nun auch wieder nicht sei, verleihen. Fassungslosigkeit und Hilflosigkeit treten ins Bewusstsein. Das ist ein realistischer Zustand. Alles Mögliche kann aus ihm erwachsen, vermehrtes Nachdenken, Resignation, vielleicht ein Engagement für Frieden und Humanität. Hans-Dieter Grabes Dokumentarfilme jedenfalls sind so bewegend, schmerzlich und notwendig wie das wahrhaftige Erinnern.« (FILM-DIENST)
»Relevante Gegensätze zum Bedeutungslosen« (DEUTSCHLANDRADIO)
»Ein Querschnitt durch ein facettenreiches, ambitioniertes und trotz vieler Auszeichnungen doch zu oft übersehenes Gesamtwerk« (FILMBLOG HARDSENSATIONS.COM)
»Unsere Medienwelt verleitet zur Selbstdarstellung. Der Typus ist allgegenwärtig: Jeder kennt ihn, er kommt regelmäßig in den Tratschkolumnen vor, er scheint wichtig, weil man von ihm redet, aber das Werk, das ihm eigentlich Bedeutung verleihen sollte, ist kaum der Rede wert. Bei Hans-Dieter Grabe ist es umgekehrt. Er macht nicht viel Aufhebens um seine Person. Er ist ein Stiller. Umso bemerkenswerter sind seine Filme. Sie gehören zum Besten, was im Bereich des deutschen Dokumentarfilms entstanden ist.« (Thomas Rothschild, TITELMAGAZIN)
»Grabes Filme interessieren sich für den einzelnen Menschen, sie nähern sich ihm mit Respekt, ja mit Zuneigung. Sie suchen nach dem Konkreten, nach dem alltäglichen Leben, nicht nach abstrahierbaren Grundsätzen und Modellen. Sie sind einem geschichtlichen Denken verpflichtet und einem elementaren Verständnis von Anstand, das die Zyniker gerne belächeln.« (Thomas Rothschild, TITELMAGAZIN)
»Ein Solitär im deutschen Fernsehen: Authentizität statt Aufgeregtheit, Eindrückliches statt Effekte.« (FAZ)
»Grabe ist der Dramatiker unter den Dokumentarfilmern, einer, der Tragödien aufbereitet, mit klassischer Strenge, allerdings manchmal mit guten Ausgang und meistens mit aufrechten Menschen.« (Bodo Witzke)
»Es sind dichte, berührende Filme, die Grenzbereiche dessen ausleuchten, was Menschen ertragen können. Und zeigen, was danach passiert. Es sind unspektakuläre Filme über Spektakuläres.« (TAZ)
»In einer Zeit, in der das Fernsehen seine Seele dem Massengeschmack verkauft, wirken Filme von Hans-Dieter Grabe wie rare Diamanten.« (DOK LEIPZIG)
»... weil er diese allesamt beeindruckenden, paradigmatischen Menschengeschichten entstehen ließ, ist sein fast 60 Filme umfassendes Werk zeitlos gültig, notwendig und immer wieder sehenswert.« (Rudolf Blank, ZDF KONTAKT)
»Beeindruckende Dokumente darüber, wie gut Fernsehen einmal war.« (ZITTY) |
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